Wer kennt das nicht? Bei Sitzungen wird beteuert wie wichtig das Organisationsmedium nicht ist. Die Artikelvergabe erfolgt meist im Konsens und in recht kurzer Zeit. Damit fangen aber die Probleme erst an. Die Tage vergehen, nichts passiert und die Mailbox verhungert. Werden dann noch ausgeschickte Deadlines nicht einmal ignoriert so fühlt dich die ChefInnenredaktion gelinde gesagt auf den Arm genommen. Nebenbei wird auch noch der Straftatbestand der fahrlässigen Körperverletzung erfüllt. In den Wahnsinn treiben ist nämlich strafbar, das nur so nebenbei.
Spricht man RedakteurInnen dann direkt darauf an, lässt sich ein interessantes Phänomen beobachten: In der Psychologie auch bekannt als Verdrängung von Tatsachen.
Schlussendlich wird der Fehler aber meist eingesehen und Besserung gelobt – Halbwertszeit zwei Tage…
Archiv für April 2008
Der Fluch der Redaktion
Wer kennt das nicht. Am Anfang die große Motivation Projekte umzusetzen. Je mehr Zeit ins Land zieht dest schwammiger gestaltet sich die Umsetzung. Vollmundige Worte mutieren zu leeren Worthülsen, motivierte Leute zu depressiven Gestalten. Schleichen sich dann noch Paranoia und Eifersüchteleien ein so ziehen rasch dunkle Wolken auf, die im schlimmsten Fall Blitz und Donner produzieren. Den Teufelskreis wieder zu durchbrechen, heißt Aufwand pur. Dutzende Gespräche müssen geführt werden, um wieder eine halbwegs vetrauenswerte basis schaffen zu können. Projekte bleiben auf der Strecke, man steht am Ende sprichwörtlich von den Scherben der eigenen Arbeit.
Vom Sitzungwahnsinn
Eigentlich sind Sitzungen ja wichtig. Sie dienen der Vernetzung und bringen Leute zu fixen Zeiten an fixen Orten zusammen. Man sieht sich ja ohnehin selten. Interessant sind sie meistens auch noch.
Es kann aber auch anders kommen: Grundsätzlich verbietet sowohl die Europäische Union, als auch die UNO jeglichen Einsatz von Foltermethoden. Falsch konstruiert, arten diverse Meetings/Sitzungen oft in zähe Kreisdiskussionen aus. Und sie zermürben. Sekunden werden zu Minuten, Minuten zu Stunden. So kommt es durchaus vor, dass man nette sechs Stunden in einem Raum zusammengepfercht ist. Das Ergebnis fällt meist dennoch mager aus.
Wir diskutieren halt gerne