24
Jul
08

…ich schreib sie mir von der Seele

Kleine und größere Problemchen sind ja alltäglich. “Aufs” und “Abs” gehören nunmal einfach zum Leben dazu. Wie sagt schon Monty Python zurecht:

Some things in life are bad,
They can really make you mad.

Manchmal ist eben einfach der Wurm drinnen. Ein Problem ist, dass man unangenehme Gedanken stets im Hinterkopf mit sich herumträgt. In diesen Situationen verfällt man nur allzu gerne in Selbstmitleid. Stets fragt man sich: “Warum sind die Dinge so verlaufen?”. Das sind Gedanken die quälen. Was aber hilft dagegen und wie kann man sich davon lösen?

Ablenkung alleine hilft meistens nicht – sie wirkt lediglich als Betäubung für den Moment. Oftmals hilft einfach die Zeit. Klingt theatralisch, ist aber so. Es gibt eben Probleme, die man nicht (einfach) lösen kann. Manchmal sind einem eben die Hände gebunden, das Gefühl der Hilflosigkeit gibts also gratis dazu. Man muss zulassen, dass die Zeit sich um einen kümmert.

Ein Ende ist Anfang und gar nicht schlimm
Ich sage es als Mantra vor mich hin

Schlussendlich gilt es den Kopf nicht hängen zu lassen, man muss schlechte Dinge verarbeiten, nicht jedoch verdrängen. Wichtig ist, dass geschehene keine Sekunde zu bereuen. Jedes Ende, jedes Problem, jeder Konflikt birgt Potential.

Genug für den Moment, die Selbsthilfe geht weiter… an anderem Ort und zu anderer Zeit ;-)

24
Mai
08

Die lange Bank lässt grüßen

Lange BankOftmals werden Themen diskutiert, gut mag man auf den ersten Blick meinen. Der Kalender verlangt jedoch oft rasches Handeln aber das ist offenbar nachrangig. Wichtige Themen lassen sich ja verschieben, sie werden doch nicht schlecht. Leider muss man mittlerweile des häufigeren beobachten, dass Themen oftmals einfach so oft (zer-) diskutiert werden bis entweder das Ergebnis einer gewissen Person oder Gruppe zu Gesichte steht. Eine andere beliebte – wenn auch mit leicht arbeitsscheuem Mundgeruch versehen – Variante ist das Aufschieben auf einen späteren Zeitpunkt.
Ist ja alles recht und schön, aber vorzeigbare Ergebnisse oder Handlungen lassen sich durch diese Vorgehensweisen nicht erzielen.

05
Apr
08

Der Fluch der Redaktion

Wer kennt das nicht? Bei Sitzungen wird beteuert wie wichtig das Organisationsmedium nicht ist. Die Artikelvergabe erfolgt meist im Konsens und in recht kurzer Zeit. Damit fangen aber die Probleme erst an. Die Tage vergehen, nichts passiert und die Mailbox verhungert. Werden dann noch ausgeschickte Deadlines nicht einmal ignoriert so fühlt dich die ChefInnenredaktion gelinde gesagt auf den Arm genommen. Nebenbei wird auch noch der Straftatbestand der fahrlässigen Körperverletzung erfüllt. In den Wahnsinn treiben ist nämlich strafbar, das nur so nebenbei. 
Spricht man RedakteurInnen dann direkt darauf an, lässt sich ein interessantes Phänomen beobachten: In der Psychologie auch bekannt als Verdrängung von Tatsachen.
Schlussendlich wird der Fehler aber meist eingesehen und Besserung gelobt – Halbwertszeit zwei Tage… 

05
Apr
08

Scherben bringen eben nicht immer Glück

Bringen Scherben immer Glück?Wer kennt das nicht. Am Anfang die große Motivation Projekte umzusetzen. Je mehr Zeit ins Land zieht dest schwammiger gestaltet sich die Umsetzung. Vollmundige Worte mutieren zu leeren Worthülsen, motivierte Leute zu depressiven Gestalten. Schleichen sich dann noch Paranoia und Eifersüchteleien ein so ziehen rasch dunkle Wolken auf, die im schlimmsten Fall Blitz und Donner produzieren. Den Teufelskreis wieder zu durchbrechen, heißt Aufwand pur. Dutzende Gespräche müssen geführt werden, um wieder eine halbwegs vetrauenswerte basis schaffen zu können. Projekte bleiben auf der Strecke, man steht am Ende sprichwörtlich von den Scherben der eigenen Arbeit.

05
Apr
08

Vom Sitzungwahnsinn

Eigentlich sind Sitzungen ja wichtig. Sie dienen der Vernetzung und bringen Leute zu fixen Zeiten an fixen Orten zusammen. Man sieht sich ja ohnehin selten. Interessant sind sie meistens auch noch.

Es kann aber auch anders kommen: Grundsätzlich verbietet sowohl die Europäische Union, als auch die UNO jeglichen Einsatz von Foltermethoden. Falsch konstruiert, arten diverse Meetings/Sitzungen oft in zähe Kreisdiskussionen aus. Und sie zermürben. Sekunden werden zu Minuten, Minuten zu Stunden. So kommt es durchaus vor, dass man nette sechs Stunden in einem Raum zusammengepfercht ist. Das Ergebnis fällt meist dennoch mager aus.

Wir diskutieren halt gerne ;-)