Kleine und größere Problemchen sind ja alltäglich. „Aufs“ und „Abs“ gehören nunmal einfach zum Leben dazu. Wie sagt schon Monty Python zurecht:
Some things in life are bad,
They can really make you mad.
Manchmal ist eben einfach der Wurm drinnen. Ein Problem ist, dass man unangenehme Gedanken stets im Hinterkopf mit sich herumträgt. In diesen Situationen verfällt man nur allzu gerne in Selbstmitleid. Stets fragt man sich: „Warum sind die Dinge so verlaufen?“. Das sind Gedanken die quälen. Was aber hilft dagegen und wie kann man sich davon lösen?
Ablenkung alleine hilft meistens nicht – sie wirkt lediglich als Betäubung für den Moment. Oftmals hilft einfach die Zeit. Klingt theatralisch, ist aber so. Es gibt eben Probleme, die man nicht (einfach) lösen kann. Manchmal sind einem eben die Hände gebunden, das Gefühl der Hilflosigkeit gibts also gratis dazu. Man muss zulassen, dass die Zeit sich um einen kümmert.
Ein Ende ist Anfang und gar nicht schlimm
Ich sage es als Mantra vor mich hin
Schlussendlich gilt es den Kopf nicht hängen zu lassen, man muss schlechte Dinge verarbeiten, nicht jedoch verdrängen. Wichtig ist, dass geschehene keine Sekunde zu bereuen. Jedes Ende, jedes Problem, jeder Konflikt birgt Potential.
Genug für den Moment, die Selbsthilfe geht weiter… an anderem Ort und zu anderer Zeit
Oftmals werden Themen diskutiert, gut mag man auf den ersten Blick meinen. Der Kalender verlangt jedoch oft rasches Handeln aber das ist offenbar nachrangig. Wichtige Themen lassen sich ja verschieben, sie werden doch nicht schlecht. Leider muss man mittlerweile des häufigeren beobachten, dass Themen oftmals einfach so oft (zer-) diskutiert werden bis entweder das Ergebnis einer gewissen Person oder Gruppe zu Gesichte steht. Eine andere beliebte – wenn auch mit leicht arbeitsscheuem Mundgeruch versehen – Variante ist das Aufschieben auf einen späteren Zeitpunkt.
Wer kennt das nicht? Bei Sitzungen wird beteuert wie wichtig das Organisationsmedium nicht ist. Die Artikelvergabe erfolgt meist im Konsens und in recht kurzer Zeit. Damit fangen aber die Probleme erst an. Die Tage vergehen, nichts passiert und die Mailbox verhungert. Werden dann noch ausgeschickte
Wer kennt das nicht. Am Anfang die große Motivation Projekte umzusetzen. Je mehr Zeit ins Land zieht dest schwammiger gestaltet sich die Umsetzung. Vollmundige Worte mutieren zu leeren Worthülsen, motivierte Leute zu depressiven Gestalten. Schleichen sich dann noch Paranoia und Eifersüchteleien ein so ziehen rasch dunkle Wolken auf, die im schlimmsten Fall Blitz und Donner produzieren. Den Teufelskreis wieder zu durchbrechen, heißt Aufwand pur. Dutzende Gespräche müssen geführt werden, um wieder eine halbwegs vetrauenswerte basis schaffen zu können. Projekte bleiben auf der Strecke, man steht am Ende sprichwörtlich von den Scherben der eigenen Arbeit.